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Dieses Rezept bringt einen reichhaltigen Rindfleisch-Ragu aus dem Slow Cooker direkt auf den Teller. Das Gericht verwandelt einen einfachen Schulterbraten in eine zarte, aromatische Sauce, die perfekt zu breiten Pappardelle-Nudeln passt. Die Zubereitung dauert nur 15 Minuten, die langsame Garzeit veredelt dabei das Fleisch und die Sauce auf wunderbare Weise.
Warum Sie dieses Rezept lieben werden
- Nur 15 Minuten Vorbereitung sorgen für ein unglaubliches Abendessen
- Das Fleisch wird so zart, dass es praktisch von selbst zerfällt
- Es entsteht eine reichhaltige Sauce, die am nächsten Tag noch besser schmeckt
Beim ersten Mal, als ich dieses Ragu gemacht habe, erinnerte mich der Duft in meiner Küche an Sonntagnachmittage bei meiner Großmutter. Seitdem ist es unser Lieblingsgericht für gemütliche Abende und Familientreffen geworden.
Zutaten
- Rinder-Schulterbraten: wird durch langsames Garen butterzart für beste Ergebnisse einen gut marmorierten Braten wählen
- San Marzano Tomatensauce: süß und aromatisch sie verleiht der Sauce ihre Tiefe
- Frische Knoblauchzehen: schaffen eine reichhaltige und einladende Basis
- Fenchelsamen: sorgen für diese traditionelle italienische Note
- Pappardelle-Nudeln: die breiten Bänder fangen jede Sauce perfekt ein
- Tipp: Achten Sie beim Einkauf auf frische Zutaten und eine hochwertige Tomatensauce idealerweise aus kontrolliert biologischem Anbau
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Morgendliche Vorbereitung:
- Legen Sie zunächst die Aromastoffe wie Knoblauch und Fenchelsamen auf den Boden Ihres Slow Cookers. So bildet sich die Geschmacksgrundlage für die Sauce.
- Fleisch vorbereiten:
- Platzieren Sie den Schulterbraten auf den Aromaten, damit er langsam zergeht und seine Aromen freisetzt.
- Abschmecken:
- Streuen Sie Fenchelsamen und etwas Pfeffer gleichmäßig über das Fleisch. Diese Gewürze verleihen der Sauce Tiefe während des gesamten Kochvorgangs.
- Sauce köcheln lassen:
- Lassen Sie alles zusammen schmoren, bis die Sauce eine schöne dunkelrote Farbe annimmt und intensiv schmeckt.
- Perfektes Pasta-Finish:
- Kochen Sie die Pappardelle al dente, damit die Sauce hervorragend daran haftet.
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Wissenswertes
- Salzen Sie die Sauce erst am Ende, da das langsame Garen die Aromen konzentriert
- Frisch geriebener Parmesan macht einen großen Unterschied im Geschmack
- Die Sauce sollte so dick sein, dass sie den Rücken eines Löffels bedeckt
Vor einigen Monaten habe ich angefangen, mit einem Schuss Rotwein zusammen mit der Tomatensauce zu kochen. Das verleiht der Sauce eine unglaubliche Tiefe. Mein italienischer Nachbar hat sogar nach dem Rezept gefragt, was ich als höchsten Lob empfinde!
Aufbewahrungstipps
Das Ragu gewinnt über Nacht noch an Geschmack, da sich die Aromen gut verbinden. Bewahren Sie es luftdicht getrennt von der Pasta auf, dann hält es sich im Kühlschrank bis zu vier Tage. Für die Vorratshaltung lässt sich das Ragu auch bis zu drei Monate einfrieren – ideal für die schnelle Mahlzeit zwischendurch.
Zutatenersatz
- Als Ersatz für Pappardelle eignen sich Gemelli, Penne oder Fettuccine sehr gut
- Wenn Sie keinen Fenchelsamen haben, können Sie eine kleine Menge Anissamen nehmen auch wenn das Aroma etwas anders ist
- Tomatensauce aus frischen reifen Tomaten selbst zu machen funktioniert wunderbar und gibt Ihnen noch mehr Kontrolle über die Intensität
Serviervorschläge
- Servieren Sie das Ragu in tiefen Pasta-Schüsseln, damit die Sauce nicht davonläuft
- Frische Basilikumblätter und reichlich frisch geriebener Parmesan runden das Gericht perfekt ab
- Knuspriges Brot zum Tunken der Sauce darf bei uns nie fehlen
Kultureller Hintergrund
Rindfleisch-Ragu ist ein klassisches Gericht der italienischen Hausmannskost, besonders aus der Region Emilia-Romagna. Dort wird traditionell langsam geschmort, um das Fleisch besonders zart zu machen. Fenchelsamen bringen die mediterrane Note und verbinden das Gericht mit seiner Herkunft.
Saisonale Anpassungen
Im Spätsommer und Herbst lassen sich frische Tomaten aus eigenem Anbau ebenfalls hervorragend verwenden. Zur Winterzeit sorgen Pilze, die man in der letzten Stunde mitschmort, für zusätzliche Aromen und Nährstoffe. Frischen Spinat kann man kurz vor dem Servieren unterheben, das bringt Farbe und Frische auf den Teller.
Küchengeheimnisse
- Lassen Sie das Fleisch vor dem Garen Zimmertemperatur annehmen, damit es gleichmäßiger durchgart
- Bayblätter immer vor dem Zerteilen des Fleisches entfernen, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden
- Ein paar Esslöffel Nudelkochwasser aufbewahren, um die Sauce bei Bedarf zu verdünnen – so wird sie besonders samtig
Merken
Nach Jahren, in denen ich dieses Ragu zubereite, habe ich gelernt, dass Geduld die wichtigste Zutat ist. Die Zeit verwandelt einfache Zutaten in ein Gericht, das alle begeistert und immer wieder nach mehr verlangt. Wenn Ihre Lieben nach einer zweiten Portion verlangen, wissen Sie, dass dieses Rezept erfolgreich ist.
Häufige Fragen zu Rezepten
- → Welche Pasta eignet sich als Ersatz für Pappardelle?
Alternativ passen Gemelli, Penne oder Fettuccine sehr gut. Auch eine spezielle Bestellung von Pappardelle im Geschäft ist möglich.
- → Kann man das Rinderragu länger auf niedriger Stufe garen?
Ja, das Ragu kann auf niedriger Stufe 6-8 Stunden gegart werden, was ebenfalls zu sehr zartem Fleisch führt.
- → Wie lagere ich Reste am besten?
Die Sauce getrennt von der Pasta in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank bis zu drei Tage aufbewahren und sanft erwärmen.
- → Lässt sich die Sauce einfrieren?
Ja, die Sauce friert sich gut bis zu drei Monate ein und sollte vor dem Erwärmen über Nacht im Kühlschrank aufgetaut werden.
- → Warum sollte man Fett vom Fleisch entfernen?
Das Entfernen überschüssigen Fetts verhindert, dass die Sauce beim Kochen zu schwer oder fettig wird.