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Diese dreifach schokoladigen Pekannusskuchen-Brownies vereinen zwei klassische Desserts in einem unwiderstehlichen Gebäck. Die saftigen Brownies bilden die perfekte Basis für die karamellisierte Pekannusskuchenfüllung, die jeden Bissen zu einem Geschmackserlebnis macht.
Als ich diese Brownies zum ersten Mal zu Thanksgiving brachte, weil ich mich nicht zwischen Brownies und Pekannusskuchen entscheiden konnte, hat mein Onkel gleich drei Stücke gegessen, bevor überhaupt das Hauptgericht serviert wurde. Jetzt sind sie bei jedem Familienfest ein absolutes Muss, und ich erwische immer wieder Gäste, die sich heimlich in die Küche schleichen, um sich Nachschlag zu holen.
Zutaten
- 2 Packungen Brownie-Backmischung. Die Triple Chocolate Fudge Sorte sorgt für die reichhaltige Schokoladenbasis.
- 60 ml Wasser. Weniger als auf der Packung angegeben macht den Brownieboden schön saftig.
- 240 ml Rapsöl. Sorgt für unglaublich feuchte und schokoladige Brownies.
- 4 große Eier für den Brownie-Teig. Sie binden die Zutaten für eine dichte Konsistenz.
- 60 g Kristallzucker. Bildet die süße Basis für die Pekannussfüllung.
- 60 g brauner Zucker. Der Melassegeschmack unterstützt die Karamellisierung.
- 2 EL Maisstärke. Verdickt die Pekannussfüllung für die perfekte Konsistenz.
- 120 ml heller Maissirup. Verantwortlich für die charakteristische klebrige Textur.
- 60 g ungesalzene Butter geschmolzen. Verleiht der Füllung Reichhaltigkeit.
- 1/2 TL koscheres Salz. Balanciert die Süße wunderbar aus.
- 2 leicht verquirlte Eier für die Garnierung. Helfen der Füllung sich zu binden wie echte Kuchenfüllung.
- 180 g gehackte Pekannüsse. Geben den nussigen Geschmack und Biss im Topping.
- 1 TL reiner Vanilleextrakt. Verstärkt alle anderen Aromen harmonisch.
Schritt für Schritt Anleitung
- Vorbereitung
- Heize den Backofen auf 160 Grad vor. Lege eine 33 x 23 cm Backform mit Backpapier aus und lasse an den Seiten etwas überstehen als Griffe. Dieser Schritt ist entscheidend, damit du später den ganzen Brownie leicht herausheben kannst.
- Pekannussfüllung zubereiten
- In einem mittelgroßen Topf Kristallzucker, braunen Zucker, Speisestärke, Maissirup, geschmolzene Butter, Salz und die verquirlten Eier bei mittlerer Hitze erhitzen. Rühre ständig und kratze dabei den Topfboden ab, bis die Mischung anfängt zu kochen und Blasen bildet. Sofort vom Herd nehmen und die gehackten Pekannüsse und Vanilleextrakt unterrühren. In eine separate Schüssel umfüllen und 10 Minuten bei Zimmertemperatur abkühlen lassen, dann für eine Stunde in den Kühlschrank stellen. Die Kühlzeit ist wichtig, damit die Füllung andickt und nicht in die Brownieschicht einsickert.
- Brownie-Teig anrühren
- In einer großen Schüssel beide Packungen Brownie-Mix, Wasser, Rapsöl und 4 Eier mit einem Handrührgerät 1 bis 2 Minuten auf mittlerer Stufe verrühren, bis ein gleichmäßiger, dicker Teig entstanden ist. Achte darauf, dass keine Mehlklumpen zurückbleiben.
- Brownieboden backen
- Gieße den Teig in die vorbereitete Form und verteile ihn gleichmäßig. Backe ihn 44 Minuten. Die Brownies sind fertig, wenn der Rand fest ist, aber die Mitte noch leicht wackelt. Ein Zahnstocher sollte feuchte Krümel haben, aber keinen flüssigen Teig. Lasse die Brownies in der Form vollständig abkühlen, bis sie sich angenehm anfassen lassen, etwa 30 bis 45 Minuten.
- Pekannuss-Topping hinzufügen
- Hebe den abgekühlten Brownie mithilfe der Backpapiergriffe aus der Form und lege ihn auf ein Schneidebrett. Nimm das gekühlte Pekannuss-Topping aus dem Kühlschrank und verteile es mit einem Spatel gleichmäßig über den gesamten Brownie bis zum Rand. Die gekühlte Konsistenz sollte dick genug sein, um nicht zu verlaufen.
- In Quadrate schneiden
- Schneide mit einem scharfen, großen Messer den Brownie in Quadrate. Ein 6x4-Raster ergibt 24 perfekte Stücke. Wische das Messer zwischen den Schnitten ab für saubere Kanten. Serviere die Brownies bei Zimmertemperatur oder leicht gekühlt für unterschiedliche Geschmackserlebnisse.
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Ich war beim ersten Versuch so ungeduldig und konnte nicht warten, bis alles abgekühlt war. Das Ergebnis war ein matschiges, wenn auch leckeres Durcheinander statt der eleganten Schichten. Seitdem warte ich immer geduldig, und das Warten lohnt sich für die perfekte Optik.
Serviervorschläge
Diese Pekannusskuchen-Brownies sind vielseitiger, als man denkt. Bei Dessertbuffets für Thanksgiving oder Weihnachten stelle ich sie auf einen schönen Tortenständer und schneide sie in kleinere Quadrate. Als Hauptdessert serviere ich größere Stücke auf Tellern.
Du kannst sie bei Zimmertemperatur für eine weichere Textur oder gekühlt für eine festere Konsistenz anbieten. Meine Lieblingsart, sie zu servieren, ist mit einer Kugel Vanilleeis oder einem Klecks frischer Schlagsahne. Die cremige Süße ergänzt die Intensität der Brownies perfekt. Eine Tasse starker Kaffee hilft, die Reichhaltigkeit auszugleichen.
Variationen zum Ausprobieren
Du kannst Zartbitterschokoladen-Brownie-Mix für einen weniger süßen, intensiveren Geschmack verwenden.
Probiere eine Schicht Schokoladenstückchen zwischen Brownie und Pekannuss-Topping für noch mehr Schokoladengenuss.
Für eine Erwachsenenversion gib einen Schuss Bourbon in die Pekannussfüllung.
Walnüsse funktionieren hervorragend als Alternative zu Pekannüssen.
Ein Drizzle aus geschmolzener Schokolade über die fertige Pekannussschicht sieht nicht nur toll aus, sondern schmeckt auch köstlich.
Eine Prise Zimt in der Pekannussfüllung bringt eine wärmende Note in die Brownies.
Einzelne Portionen gelingen wunderbar in einer Muffinform.
Vor dem Servieren mit ein paar Körnchen Meersalz bestreuen für einen Salz-Karamell-Effekt.
Lagerung und Haltbarkeit
Diese Pekannusskuchen-Brownies halten sich bei Zimmertemperatur in einem luftdichten Behälter bis zu 4 Tage und schmecken am zweiten Tag oft sogar noch besser, wenn die Aromen Zeit hatten, sich zu entfalten.
Für eine festere Konsistenz kannst du sie im Kühlschrank aufbewahren, wo sie bis zu einer Woche frisch bleiben.
Zum Einfrieren schneide die Brownies zuerst in Quadrate, wickle sie einzeln in Frischhaltefolie und dann in Alufolie ein. Im Gefrierschrank halten sie sich bis zu 3 Monate. Taue sie über Nacht im Kühlschrank oder einige Stunden bei Zimmertemperatur auf.
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Häufige Fragen zu Rezepten
- → Kann ich selbstgemachte Brownies anstelle einer Backmischung verwenden?
Absolut! Jedes Rezept für saftige Brownies funktioniert. Backen Sie die Brownies einfach nach Rezept und geben Sie dann das Pekannuss-Topping darauf.
- → Warum muss ich das Pekannuss-Topping kühlen?
Durch das Kühlen dickt die Mischung ein und wird fester, sodass sie sich leichter auf den Brownies verteilen lässt, ohne zu flüssig zu sein. Außerdem wird verhindert, dass sie zu stark in die Brownies einzieht.
- → Kann ich die Pekannuss-Streusel vor dem Backen auftragen?
Nein, das Topping wird erst nach dem Backen und Abkühlen der Brownies aufgetragen. Wenn man beides zusammen backt, hat die Pekannussschicht nicht die richtige Konsistenz.
- → Wie bewahre ich diese Brownies auf?
Bewahren Sie sie bis zu 3 Tage in einem luftdichten Behälter bei Zimmertemperatur oder bis zu einer Woche im Kühlschrank auf. Sie schmecken kalt oder bei Zimmertemperatur.
- → Kann ich eine andere Nussart verwenden?
Na klar! Walnüsse wären ein toller Ersatz für Pekannüsse. Du könntest auch eine Nussmischung ausprobieren, wenn du magst.
- → Wie viele Brownies ergibt dieses Rezept?
Eine 9x13-Zoll-Form ergibt normalerweise 12 bis 16 Brownies, je nachdem, wie groß man sie schneidet. Sie sind ziemlich reichhaltig, daher sind kleinere Stücke eventuell besser geeignet.